AUTOHAUS · SHOWROOM · INNENAUSBAU
Automobil-Showroom
Aus einer Designstudie wird Realität. Für den Umbau eines großformatigen Automobil-Showrooms in Wuppertal wurde ein eigenständiges Raum- und Fassadenkonzept entwickelt. Die Realisierung hat im Oktober 2026 begonnen; Designstudie und Umsetzung werden als aufeinanderfolgende Projektphasen dokumentiert.
DESIGNSTUDIE → REALISIERUNG → GEBAUTER ZUSTAND
Die Idee wird gebaut. Der Projektprozess bleibt nachvollziehbar.
BESTAND · AUSGANGSSITUATION
Der Ausgangspunkt vor der Neugestaltung.
Die Aufnahme zeigt den baulichen Ausgangszustand vor Beginn der Neugestaltung: eine ehemalige Autowerkstatt des früheren Betreibers. Der dargestellte frühere Marken- und Werkstattauftritt steht in keinem Zusammenhang mit dem heutigen Betreiber. Der Entwurf entwickelt aus der vorhandenen Gebäudestruktur eine neue, zusammenhängende Identität – mit klarer Fassadengliederung, markantem Eingang und deutlich stärkerer Außenwirkung.
FASSADE · IDENTITÄT
Ein klarer Auftritt für einen großformatigen Automobilstandort.
Die bestehende Hallenstruktur erhält über eine neue Fassadengliederung, den markanten Eingangsturm in kohlenschwarzer, glänzender Ausführung, die Hauptfassade in Lichtbronze und eine gezielte Beleuchtung eine eigenständige Adresse. Die Oberfläche der Lichtbronze-Fassade verändert ihre Wirkung je nach Tageszeit, Wetterlage und Lichteinfall und bewegt sich dabei zwischen einer eher matten, zurückhaltenden Anmutung und einem leicht metallisch schimmernden Erscheinungsbild. Die Fassade macht den Showroom bereits von außen als zusammenhängenden Markenraum lesbar.

ENTWICKLUNG · FASSADE
Die Fassadenidee wird über Gliederung, Eingang und Lichtwirkung präzisiert.
Vier ausgewählte Studien zeigen unterschiedliche Schwerpunkte des Entwurfs: Adressbildung am Eingang, Öffnung des Showrooms sowie fokussierte Ausschnitte auf die Fahrzeugpräsentation.




RAUMKONZEPT · EINGESTELLTE VOLUMEN
Der Showroom wird räumlich gegliedert statt nur möbliert.
Eine zweigeschossige, in die Halle eingestellte Raumstruktur organisiert Empfang, Beratung, Büroflächen und Lounge. Ein prägendes Entwurfselement sind die etwa 20° geneigten, verglasten Besprechungskanzeln, die bewusst in den Showroom hineinragen. Sie öffnen die Arbeits- und Beratungsbereiche zum Ausstellungsraum, schaffen markante Blickbeziehungen und geben dem eingestellten Baukörper seine unverwechselbare Geometrie. Die gestalterische Umsetzungsbegleitung konzentriert sich darauf, Farbigkeit, Materialität und die entworfene Geometrie der Kanzeln und der Fassade bis in die gebaute Umsetzung hinein zu sichern.


KUNDENBEREICHE · BERATUNG
Verkauf, Beratung und Aufenthalt werden als Teil der Architektur inszeniert.
Empfang, Besprechung und Lounge liegen nicht als abgeschlossene Nebenräume am Rand, sondern werden als sichtbare Bestandteile des Showrooms organisiert. Dunkle Flächen, grüne Einbauten und warme Akzente differenzieren die einzelnen Nutzungsbereiche und schaffen eine einladende, repräsentative Atmosphäre für Kunden und Gäste.

TRANSPARENZ · AUSSENWIRKUNG
Der Showroom wird bereits von außen erlebbar.
Großzügige, bodentiefe Verglasungen öffnen die Verkaufsfläche zur Umgebung und geben bereits von außen Einblick in den räumlich inszenierten Showroom. Beleuchtung, Materialität und Fahrzeugpräsentation wirken bis in den Außenraum und machen den Innenraum auch in den Abendstunden zu einem sichtbaren Bestandteil des Auftritts.

PLANUNG · ENTWURFSUMSETZUNG
Der Entwurf wird bis in seine gestalterischen Details weitergeführt.
Die Planung verbindet die bestehende Hallenstruktur mit neuen Einbauten, Galerieebenen und Fassadenelementen. Grundriss, Schnitte und Ansichten bilden die gestalterische Grundlage für die Umsetzung von Fassade, Innenausbau und Stahlbau. Die Begleitung bezieht sich dabei auf die Wahrung der Entwurfsabsicht; Bauleitung und Objektüberwachung sind nicht Bestandteil der Leistung.
SCHNITT · FASSADE · STAHLBAU
Die räumliche Idee wird konstruktiv präzisiert.
Schnitte und Ansichten zeigen die Einordnung der zweigeschossigen Raumstruktur in die bestehende Halle sowie die geplante Fassadenwirkung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der konstruktiven Ausbildung der etwa 20° geneigten Fassadenflächen der Besprechungsräume, da Tragwerk, Verglasung, Raumtiefe und lichte Höhe hier unmittelbar voneinander abhängen. Im Rahmen der gestalterischen Umsetzungsbegleitung wird darauf geachtet, dass die von den ausführenden Firmen entwickelte Konstruktion die beabsichtigte Raum- und Fassadenwirkung wahrt.
LOUNGE · WOHLFÜHLEN · BEGEGNUNG
Mehr als ein Wartebereich.
Die Lounge ist bewusst als Gegenpol zur reinen Fahrzeugpräsentation gedacht. Warme Materialien, eine zurückhaltende Lichtstimmung und großzügige Sitzlandschaften schaffen einen ruhigen Aufenthaltsort, an dem Kunden und Gäste ankommen, verweilen und Gespräche in angenehmer Atmosphäre führen können.
Eine dezent integrierte Champagner- und Getränkebar ergänzt den Bereich als Hospitality-Element. Sie stärkt den Charakter des Showrooms als Ort für Begegnung, Beratung und besondere Momente – vom Espresso bis zum Glas Champagner.