BESTAND · RETTUNGSWEG · GENEHMIGUNGSPLANUNG

Wohnanlage
im Bestand

Planung einer dauerhaften baulichen Lösung für den zweiten Rettungsweg einer bestehenden Wohnanlage. Von der Akteneinsicht und Bestandsanalyse über Vermessung und brandschutztechnische Abstimmung bis zur Entwicklung und Darstellung eines außenliegenden Treppenturms wurden die erforderlichen Grundlagen für eine belastbare Bauantragsplanung zusammengeführt.

OrtRegion Köln/Bonn
AufgabeDauerhafte bauliche Sicherstellung des zweiten Rettungswegs
StatusBauantragsplanung
LeistungAkteneinsicht · Bestandsanalyse · Fachplanerkoordination · Bauantragsplanung
3D-Visualisierungen eines geplanten außenliegenden Treppenturms an einer bestehenden Wohnanlage
3D-VISUALISIERUNG · EINBINDUNG DES TREPPENTURMS IN DEN BESTAND

AUSGANGSLAGE · BESTAND

Eine brandschutztechnische Aufgabe wird zur konkreten baulichen Lösung.

Im Bestand war der zweite Rettungsweg für mehrere Nutzungseinheiten dauerhaft baulich sicherzustellen. Die Aufgabe verlangte deshalb mehr als einen isolierten Entwurf: Bestandsunterlagen, Altakten, Gebäudestruktur, Geländehöhen und brandschutztechnische Anforderungen mussten zunächst zu einer belastbaren Planungsgrundlage zusammengeführt werden.

Der vorhandene Gebäudebestand wurde für die Bauantragsplanung digital in CAD nachgebildet und um die geplanten Neubauteile ergänzt.

Erdgeschossplan einer bestehenden Wohnanlage mit Anbindung des zweiten Rettungswegs
ERDGESCHOSS · BESTAND UND ANBINDUNG DES 2. RETTUNGSWEGS

AKTENEINSICHT · VERMESSUNG · KOORDINATION

Planung beginnt mit verlässlichen Grundlagen.

Für das Bestandsgebäude wurden die verfügbaren Altakten und vorhandenen Planunterlagen ausgewertet. Ergänzend flossen die durch den Vermesser aufgenommenen Bestandshöhen und Geländeverhältnisse in die Planung ein.

Die Lösung wurde mit den beteiligten Fachplanern und dem Brandschutzsachverständigen abgestimmt. So entstand aus unterschiedlichen Informationsständen eine gemeinsame Entscheidungs- und Genehmigungsgrundlage.

01Akteneinsicht & Bestandsunterlagen
02Vermessung & Höhenbezug
03Abstimmung mit Brandschutz & Fachplanern
04Bauantragsplanung
Plan des vierten Obergeschosses mit Rettungswegführung und 3D-Darstellungen des Treppenturms
4. OBERGESCHOSS · RETTUNGSWEGFÜHRUNG UND ANSCHLUSS

KONSTRUKTION · SCHNITT · EINBINDUNG

Der neue Rettungsweg wird präzise in die vorhandene Gebäudestruktur eingefügt.

Der außenliegende Treppenturm ist als feuerverzinkte Stahlkonstruktion vorgesehen. Podeste und Treppenläufe reagieren auf die vorhandenen Geschosshöhen; die Anbindung erfolgt über neue Türöffnungen an die bestehenden Flure. Eingriffe in die Gebäudestruktur bleiben auf die erforderlichen Anschluss-, Öffnungs- und Gründungspunkte konzentriert.

Bestandsfoto, Ansicht und Schnitte des geplanten außenliegenden Treppenturms
NORDWESTFASSADE · BESTAND · SCHNITTE · TREPPENTURM

GENEHMIGUNGSPLANUNG · GESAMTWIRKUNG

Technische Problemlösung im Bestand – verständlich und genehmigungsorientiert dargestellt.

Ansichten und Schnitte zeigen nicht nur die konstruktive Maßnahme, sondern machen auch die Rettungswegführung und die Einbindung des neuen Bauteils in den Bestand nachvollziehbar. Die 3D-Darstellungen ergänzen die klassische Genehmigungsplanung um eine unmittelbar verständliche räumliche Erklärung.

Ansicht einer bestehenden Wohnanlage mit eingezeichnetem zweiten Rettungsweg und Treppenturm
ANSICHT · BAULICHE SICHERSTELLUNG DES 2. RETTUNGSWEGS
Treppenturm im Gebäudekontext – 3D-Visualisierung
Schnitt 2-2 durch den geplanten Treppenturm
BESTAND · KOORDINATION · GENEHMIGUNG Komplexe Bestandsaufgaben werden beherrschbar, wenn Analyse, Fachplanerkoordination und Genehmigungsplanung als ein zusammenhängender Prozess gedacht werden.