BESTAND · RETTUNGSWEG · GENEHMIGUNGSPLANUNG
Wohnanlage
im Bestand
Planung einer dauerhaften baulichen Lösung für den zweiten Rettungsweg einer bestehenden Wohnanlage. Von der Akteneinsicht und Bestandsanalyse über Vermessung und brandschutztechnische Abstimmung bis zur Entwicklung und Darstellung eines außenliegenden Treppenturms wurden die erforderlichen Grundlagen für eine belastbare Bauantragsplanung zusammengeführt.
AUSGANGSLAGE · BESTAND
Eine brandschutztechnische Aufgabe wird zur konkreten baulichen Lösung.
Im Bestand war der zweite Rettungsweg für mehrere Nutzungseinheiten dauerhaft baulich sicherzustellen. Die Aufgabe verlangte deshalb mehr als einen isolierten Entwurf: Bestandsunterlagen, Altakten, Gebäudestruktur, Geländehöhen und brandschutztechnische Anforderungen mussten zunächst zu einer belastbaren Planungsgrundlage zusammengeführt werden.
Der vorhandene Gebäudebestand wurde für die Bauantragsplanung digital in CAD nachgebildet und um die geplanten Neubauteile ergänzt.
AKTENEINSICHT · VERMESSUNG · KOORDINATION
Planung beginnt mit verlässlichen Grundlagen.
Für das Bestandsgebäude wurden die verfügbaren Altakten und vorhandenen Planunterlagen ausgewertet. Ergänzend flossen die durch den Vermesser aufgenommenen Bestandshöhen und Geländeverhältnisse in die Planung ein.
Die Lösung wurde mit den beteiligten Fachplanern und dem Brandschutzsachverständigen abgestimmt. So entstand aus unterschiedlichen Informationsständen eine gemeinsame Entscheidungs- und Genehmigungsgrundlage.
KONSTRUKTION · SCHNITT · EINBINDUNG
Der neue Rettungsweg wird präzise in die vorhandene Gebäudestruktur eingefügt.
Der außenliegende Treppenturm ist als feuerverzinkte Stahlkonstruktion vorgesehen. Podeste und Treppenläufe reagieren auf die vorhandenen Geschosshöhen; die Anbindung erfolgt über neue Türöffnungen an die bestehenden Flure. Eingriffe in die Gebäudestruktur bleiben auf die erforderlichen Anschluss-, Öffnungs- und Gründungspunkte konzentriert.
GENEHMIGUNGSPLANUNG · GESAMTWIRKUNG
Technische Problemlösung im Bestand – verständlich und genehmigungsorientiert dargestellt.
Ansichten und Schnitte zeigen nicht nur die konstruktive Maßnahme, sondern machen auch die Rettungswegführung und die Einbindung des neuen Bauteils in den Bestand nachvollziehbar. Die 3D-Darstellungen ergänzen die klassische Genehmigungsplanung um eine unmittelbar verständliche räumliche Erklärung.

