01 · BESTAND

Der Ausgangszustand mit geneigtem Dach vor Beginn der baulichen Eingriffe.
BESTAND & WEITERENTWICKLUNG
Ein bestehendes Wohnhaus wird weitergebaut: Das ursprüngliche Dach weicht einer klar ablesbaren Aufstockung, die zusätzliche Fläche schafft und dem Gebäude eine neue, zeitgemäße Silhouette gibt.

DIE AUFGABE
Der Bestand bildet die Grundlage des Entwurfs. Mit dem Rückbau des geneigten Daches entsteht Raum für eine neue obere Gebäudezone, die sich bewusst vom vorhandenen Baukörper absetzt.
Die Aufstockung ist als eigenständiger, ruhiger Abschluss formuliert: großformatige Fassadenflächen, dunkle Öffnungen und eine horizontale Gliederung geben dem Gebäude eine neue Ordnung, ohne den Bestand zu verleugnen.
PLANUNG
Ansichten und Schnitt zeigen die neue obere Gebäudezone im Verhältnis zum Bestand.
01 · BESTAND

Der Ausgangszustand mit geneigtem Dach vor Beginn der baulichen Eingriffe.
02 · EINGRIFF

Rückbau, Einrüstung und Aufbau der neuen Konstruktion verändern die Gebäudekontur grundlegend.
03 · ERGEBNIS

Die neue obere Gebäudezone setzt einen klaren Abschluss und bleibt als Weiterentwicklung des Bestands lesbar.
BAULEITUNG & BAUPROZESS
Der Umbau erfolgte bei laufender Nutzung des Wohnhauses. Das bestehende Dach wurde abschnittsweise zurückgebaut, Bauteile freigelegt und der Bestand für die neue Aufstockung vorbereitet. Ein aufwendiges Wetterschutzgerüst umschloss den Baukörper während der offenen Bauphase. Rückbau, Schutzmaßnahmen, konstruktive Anpassungen und Neuaufbau mussten eng aufeinander abgestimmt werden – die Bauherren bewohnten das Haus während der gesamten Bauzeit.







MATERIAL & FASSADE
Die Fassadenbekleidung der Aufstockung arbeitet mit wenigen Farben und klaren Fugen. Dunkle Bänder und Öffnungen fassen den oberen Baukörper zusammen und geben ihm gegenüber dem verputzten Bestand eine eigene Materialität.